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LBS Bayern baut Geschäft erfolgreich aus

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Im Jahr 2018 konnte die bayerischen Landesbausparkasse (LBS Bayern) ihr Geschäft ausbauen und sowohl im Bausparneugeschäft als auch im Finanzierungsgeschäft die eigenen Erwartungen übertreffen. Das Bausparneugeschäft ist 2018 um 8,7 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro gestiegen. „Das ist das größte Plus seit 2010. Und wir rechnen damit, dass wir auch in diesem Jahr dieses hohe Absatzniveau erreichen werden. Unsere Produkte bieten langfristige Zinssicherheit, günstige Konditionen und große Flexibilität. Das trifft genau den Bedarf der Menschen, die jetzt oder in Zukunft ein Eigenheim finanzieren wollen“, so Erwin Bumberger, Vorstandsvorsitzender der LBS Bayern.

Im Finanzierungsgeschäft wurde das Volumen der Auszahlungen 2018 um ein Viertel auf rund 1,5 Milliarden Euro gesteigert. Die Auszahlungen der Bauspardarlehen legten um sechs Prozent zu auf 360 Millionen Euro. Bei den Sofortfinanzierungen hat die LBS Bayern mit einem Plus von 29 Prozent auf 943 Millionen Euro einen Rekordwert erreicht. Das Geschäft mit Annuitätendarlehen ist um 52 Prozent gewachsen auf 225 Millionen Euro.

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge hat sich 2018 gegenüber dem Vorjahr um gut 27 Millionen Euro auf 25,9 Millionen Euro verringert. Dort spiegele sich vor allem ein Sondereffekt im Zinsergebnis wider. Das Zinsergebnis liegt mit 151,4 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 182 Millionen Euro. Auf Grundlage des Investmentsteuerreformgesetzes waren 2017 bis dahin thesaurierte Erträge von Geldanlagen in Spezialfonds entnommen worden. Dieser Effekt macht etwa 25 Millionen Euro aus.

Daneben sind die Zinserträge für Baudarlehen aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus gesunken. Das Provisionsergebnis konnte 2018 gegenüber dem Vorjahr um eine Million Euro verbessert werden. Der Verwaltungsaufwand lag mit 94,7 Millionen Euro um 10,3 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Der Saldo der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge liegt mit minus 26,7 Millionen Euro um acht Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Wie prognostiziert, liegt der Jahresüberschuss bei null.

„Trotz der Belastungen durch das extreme Niedrigzinsumfeld werden wir in diesem Jahr wichtige Investitionen anstoßen, um die LBS Bayern weiter voranzubringen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Digitalisierung“, kündigte Vorstandsmitglied Gerhard Grebler an. So unterstützt die LBS Bayern den digitalen Beratungsprozess, den immer mehr bayerische Sparkassen anbieten. Auf diesem Weg können seit März auch LBS-Bausparverträge abgeschlossen werden. Kunden durchlaufen dann die komplette Antragsstrecke digital und unterschreiben die Verträge sofort elektronisch. Alle Dokumente werden anschließend automatisiert an die LBS übermittelt. Die finalen Vertragsunterlagen kann der Kunde über das elektronische Postfach seiner Sparkasse empfangen. Grebler: „Wir gehen davon aus, dass zum Jahresende jede zweite bayerische Sparkasse die digitale Antragsstrecke im Einsatz haben wird. Wir sehen darin einen weiteren wichtigen Schritt, den Kunden die Beratung und den Vertragsabschluss auf allen Wegen anzubieten, die sie wünschen.“ (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung LBS Bayern

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von factum
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